
Nach dem spektakulären Saisonauftakt in Abu Dhabi stand für Felix Neuhofer und Neuhofer Rennsport bereits eine Woche später eines der Motosport Highlights des Jahres an: Mit dem 24-Stunden-Rennen auf dem Dubai Autodrome bestritt der Rennstall aus Bayern bereits das zweite Langstreckenrennen der Saison.
Nach vielversprechenden Trainings- und Qualifying-Sessions startete die Mannschaft am Samstag mit großen Erwartungen in das Rennen. Mit Felix und Markus Neuhofer, Martin Ragginger, Helmut Rödig und Sebastian Schmitt gehörte der Porsche 911 GT3 Cup von Beginn an zu den Schnellsten der 992-Klasse und konnte außerdem im Laufe des Rennens mehrfach in den Top-10 der Gesamtwertung mitfahren.
Trotz starker Leistung blieben Rückschläge aber nicht aus. Besonders die notwendigen Reparaturen am Getriebe in der Nacht warfen das Team weit zurück. Die verlorenen Positionen konnten allerdings durch fehlerfreies Fahren wiedergutgemacht werden.
In der letzten Rennstunde folgte jedoch ein weiterer Rückschlag. Ein unverschuldeter Schaden am Kühler, verursacht durch ein auf der Strecke liegendes Fahrzeugteil, zwang das Team vor Ablauf der 24 Stunden an die Box. Die Aufholjagd fand damit ein vorzeitiges Ende. Das fünfköpfige Fahrer-Line-up rund um Felix Neuhofer wurde letztlich auf einem soliden neunten Platz in der Klasse für Porsche Cup-Fahrzeuge gewertet.
Felix Neuhofer äußerte sich nach dem Rennen sichtlich enttäuscht: „Das war wirklich ein hartes Rennen für uns. Platz neun in unserer Klasse klingt gut, spiegelt aber so gar nicht die Leistung unserer Mannschaft wider. Wir hatten ein richtig konkurrenzfähiges Paket und haben uns mit allen Sessions steigern können. Leider hatten wir nicht das richtige Glück und vor allem die Reparaturarbeiten in der Nacht haben uns weit zurückgeworfen. Nichtsdestotrotz nehmen wir viel Positives mit aus Dubai für die anstehende Saison in Europa.“