Rennwochenende mit Tücken

Ein Wochenende, das perfekt zur Rennstrecke passte: Auf der Berg- und Talbahn von Spielberg erlebte Felix Neuhofer Höhen und Tiefen. 

„Ich war mit einem guten Gefühl zum Red Bull Ring gereist“, gibt Neuhofer zu. „Das Maximum haben wir aber nicht herausgeholt. Nichtsdestotrotz können wir mit der Ausbeute ganz zufrieden sein. Immerhin hat es zu Punkten in beiden Läufen gereicht.“ 

Dass sich der Nachwuchsfahrer mehr erhofft hatte, ist verständlich: „Die Testsessions vor dem Rennwochenende liefen gut und beim Auftakt hatte die ganze Mannschaft ordentlich Motivation getankt. Doch, nachdem es im Qualifying für den ersten Lauf nur zu Platz zehn reichte, war klar, dass uns ein ordentliches Stück Arbeit bevorstehen sollte.“ 

Und das tat es: Nach einem guten Start wurde der 24-Jährige von einem Gegner angeschoben und fiel anschließend zurück auf den letzten Platz. Was folgte, war eine eindrucksvolle Aufholjagd, die mit dem neunten Rang belohnt wurde. Den Sonntagslauf beendete der Porsche-Pilot als Sechster. 

„Spielberg hat gezeigt, wie eng es im Porsche Carrera Cup Benelux zugeht. Wenn zehn Fahrer im Qualifying innerhalb einer Sekunde liegen, ist das ein Beweis für die hohe Leistungsdichte. Dass wir trotzdem um die vorderen Plätze mitfahren können, habe ich meiner Crew und allen Partnern zu verdanken“, resümiert Neuhofer.

Kein Podestplatz, dafür aber eine Extraportion Motivation gesammelt: Felix Neuhofer ist mit seiner Rennpremiere am Steuer des neuen Porsche 911 GT3 Cup mehr als zufrieden.

„Ich bin ohne Erwartungen angereist und im Nachhinein dafür umso glücklicher“, sagte Neuhofer im Anschluss an das Rennwochenende auf dem Circuit de Spa-Francorchamps. Der Auftakt des Porsche Carrera Cup Benelux auf dem Traditionskurs in Belgien markierte für den 24-Jährigen zugleich das erste Rennen mit der jüngsten Generation des beliebten Markenpokalfahrzeugs.

Nach zwei ereignisreichen Läufen ist sich der Motorsportler sicher: „Dieses Auto liegt mir unfassbar gut“, sagt er. „Ich hatte schon nach dem Vortest ein sehr gutes Gefühl. Das Rennwochenende hat mich nun darin bestätigt. Die Eigenschaften kommen meinem Fahrstil sehr entgegen, auch dann, wenn es im Rennen etwas härter zugeht.“

Das positive Gefühl sollte sich auch auf der Strecke bemerkbar machen. Im ersten der beiden Rennen bewies Felix Neuhofer Kampfgeist und hatte bis kurz vor Schluss die Podestplätze vor Augen. Erst eine nachträgliche Zeitstrafe kostete die Chance aufs Treppchen. In Lauf zwei vereitelte ein Reifenplatten einen möglichen Top-5-Erfolg.

Vom 14. bis 16. Mai gibt es die nächste Chance aufs Podium. Auf dem Red Bull Ring in Österreich steht dann das zweite Rennwochenende im Porsche Carrera Cup Benelux auf dem Programm.

Die Winterpause von Felix Neuhofer ist nun endgültig zu Ende: Auf dem Circuit de Spa-Francorchamps startet der 23-Jährige erstmals im Porsche Carrera Cup Benelux. Auf dem belgischen Traditionskurs steuert er dabei einen Boliden der neusten Generation der prestigeträchtigen 911er-Baureihe.

„Ich freue mich schon riesig“, sagt Neuhofer. „Vor allem, weil ich mich bei meinem ersten Test mit dem Auto sehr wohl gefühlt habe. Das Fahrverhalten kommt meinem Fahrstil sehr entgegen. Gerade die Lenkung unterscheidet sich stark vom Vorgängermodell. Man muss sich umstellen, aber für mich ist das kein Problem.“

Das Rennwochenende in Belgien markiert zugleich den Auftakt des Porsche Carrera Cup Benelux. Im Rahmen der Langstrecken-Weltmeisterschaft (FIA WEC) pilotiert Felix Neuhofer dabei das Fahrzeug mit der Startnummer 33 von PGMotorsport. „Spa ist eine der anspruchsvollsten Strecken überhaupt. Dort mit dem neuen Auto zu fahren, wird richtig Spaß machen“, erzählt er weiter.

Am Freitag (30. April) sowie am Samstag (1. Mai) findet jeweils ein Rennen auf dem Circuit de Spa-Francorchamps statt.

Für Felix Neuhofer ging mit dem Saisonfinale in Oschersleben die erste Saison im Porsche Carrera Cup Deutschland zu Ende. Für den Nachwuchsrennfahrer war der Wechsel vom Sports Cup in den hart umkämpften Markenpokal einen wichtiger Schritt auf dem Weg zum Profirennfahrer. 

„Insgesamt bin ich zufrieden mit meiner Premierensaison im Carrera Cup. Auch, wenn es in Oschersleben nicht wie erhofft lief, habe ich mich im Laufe des Jahres immer weiter gesteigert“, resümierte Neuhofer. „Der Carrera Cup ist eine sehr enge Meisterschaft mit einem stark besetzten Fahrerfeld. Ich habe gelernt, mit vielen verschiedenen Bedingungen umzugehen und immer das Beste aus jeder Situation herauszuholen.“ 

Insgesamt startete der Pilot aus München bei drei Veranstaltungen in Deutschlands schnellstem Markenpokal. Nach einer gelungenen Premiere auf der Berg- und Talbahn des Sachsenrings mit zwei Platzierungen nahe den Top-10 war die nächste Herausforderung die Strecke im österreichischen Spielberg. Nasse und kalte Bedingungen erschwerten dem Rookie das Wochenende, doch auch hier stellte er mit Rang elf im Sonntagsrennen erneut sein Potenzial unter Beweis. 

Die finale Veranstaltung in Oschersleben verlief nach den vielversprechenden Wochenenden anders als erhofft. Im Samstaglauf beendete eine Kollision mit einem Konkurrenten in der Startphase das Rennen vorzeitig. 

Nichtsdestotrotz darf sich die Ausbeute sehen lassen: Ein fünfter Platz in der Rookiewertung steht zu Buche. „Darauf lässt sich aufbauen“, ist sich Felix Neuhofer sicher. „Denn die Erkenntnisse waren sehr wertvoll. Nun geht es darum, für 2021 alle Vorbereitungen zu treffen und gestärkt in die neue Saison zu starten.“  

Für Felix Neuhofer stand auf dem Red Bull Ring in Spielberg das zweite Rennwochenende im Porsche Carrera Cup Deutschland an. Nach drei herausfordernden Rennen reist der Nachwuchspilot mit einer positiven Bilanz aus Österreich ab.

Die Devise für das zweite Wochenende im hart umkämpften Markenpokal lautete: weiter Erfahrungen sammeln und sich besser in der Serie zurechtfinden. „Die Bedingungen waren teilweise sehr schwierig. Die erste Session haben wir im Regen absolviert, in den Rennen war es dann trocken. Hinzu kamen die kalten Temperaturen. Das war eine große Herausforderung für mich, aber ich konnte viele wichtige Erkenntnisse mitnehmen, besonders was das Fahren im Nassen betrifft“, resümiert der 23-Jährige.

Nicht nur im Vergleich zum Sachsenring, auch im Verlauf des Wochenendes zeigte die Lernkurve des Münchners nach oben. Im dritten Rennen holte er sein bestes Ergebnis. Nach einem nicht optimalen Start steigerte er sich im weiteren Verlauf und überquerte mit einer fehlerfreien Vorstellung auf Rang elf die Ziellinie.

„Insgesamt bin ich zufrieden mit dem Wochenende. Ich habe erneut viel gelernt und komme immer mehr in der Serie an. Wichtig war für mich, in allen Läufen die Zielflagge zu sehen. Das habe ich geschafft. Das dritte Rennen war für mich das Highlight des Wochenendes, da ich mich dort noch einmal gesteigert habe und richtig attackieren konnte. Mein Schwachpunkt ist nach wie vor der Start, dort verliere ich zu viel Zeit und Positionen. Im Carrera Cup ist es für ein gutes Resultat einfach enorm wichtig, direkt voll anzugreifen. Daran muss ich noch arbeiten“, so Neuhofer weiter.

Weiter geht es vom 30. Oktober bis 1. November auf dem Lausitzring. Nach der Absage des Zandvoort-Gastspiels werden dort im Rahmen des ADAC GT Masters die Saisonläufe acht und neun ausgetragen.

Der Anfang ist gemacht: Beim Gastspiel des Porsche Carrera Cup Deutschland auf dem Sachsenring feierte Felix Neuhofer sein Debüt in der Meisterschaft.  Nachdem der Nachwuchsfahrer aus München im Porsche Sports Cup bereits wertvolle Erfahrungen gesammelt hat, meisterte er nun den Sprung in den hart umkämpften Markenpokal.

„Meine Premiere im Porsche Carrera Cup war eine großartige Erfahrung“, blickt Felix Neuhofer zurück. „Das gesamte Umfeld der Serie und die Fans an der Strecke haben dieses Wochenende unvergesslich gemacht. Ich habe viele wichtige Eindrücke aus den ersten drei Rennen mitgenommen. Es gibt noch viel zu lernen, die Konkurrenz ist extrem stark. Im Vergleich zum Sports Cup ist es ein ganz anderes Level. Doch ich freue mich auf die Herausforderung!“

Mit dem Sachsenring stand für den Nachwuchsfahrer beim ersten Einsatz gleich eine der anspruchsvollsten Strecken des Jahres auf dem Programm. Der rund 3,7 Kilometer lange Kurs gilt aufgrund seiner großen Höhenunterschiede und technischen Kurvenpassagen als besonders herausfordernd für die Teilnehmer.

Entsprechend hoch darf die Leistung des Rookies bewertet werden: Nach Platz zwölf im ersten Lauf steigerte er sich und belegte im zweiten Rennen am Sonntag den elften Rang. In der Rookie-Wertung bedeutete dies zugleich eine der vorderen Positionen.

Die nächsten drei Läufe finden vom 16. bis 18. Oktober im österreichischen Spielberg auf dem Red Bull Ring statt. Auf dem Kurs in der Steiermark gilt es für Neuhofer und sein Team von Huber Racing, an das bisher Gelernte anzuknüpfen und sich weiter zu steigern.